DancingCircleDogs Reglement

Präambel

DCD-Dogs ist die Abkürzung für Dancing Circle Dogs und ist die neue Trend-Hundesportart die 2012 von Mica Köppel entwickelt wurde.

In dieser Sportart werden zwei verschiedene Hundesportarten miteinander kombiniert: Dogdance und Longieren.

Dies ist das geltende Reglement für DCD-Dogs und wird bei der jährlichen Convention der DCD-Dogs-Trainer den aktuellen Entwicklungen entsprechend angepasst.

Da es sich bei DCD-Dogs um eine noch sehr junge Hundesportart handelt, werden immer wieder Verbesserungen und Erneuerungen nötig sein, die im jährlichen Reglement zum Tragen kommen.

Der besondere Reiz von DCD-Dogs liegt in der Individualität, der Kreativität und der Vielfältigkeit der Darbietungen.

Es ist alles erlaubt was gefällt und dem Hund und seiner Gesundheit nicht schadet.

Pflichtelemente gibt es keine (außer verschiedene Gangarten und Führfiguren in den einzelnen Klassen), so dass die individuellen Stärken des jeweiligen Teams herausgearbeitet werden können und der Kreativität Spielraum gegeben wird.

Die Besonderheit an DCD-Dogs ist die einzigartige Möglichkeit, den Hund seinem Trieb entsprechend zu motivieren und ihn körperlich wie geistig gleichermaßen auszulasten. Hunde dürfen  langsam und spielerisch an die Sportart herangeführt werden und in den Fun-Klassen ist jederzeit das Belohnen erlaubt und erwünscht.

Es gibt keine Beschränkungen für die Teilnahme, so dass jeder Mensch und jeder Hund mitmachen darf. Es sind keinerlei Vorprüfungen nötig, um an einem Turnier mit seinem Hund mitmachen zu können.

DCD-Dogs soll eine multikulturelle und internationale Sportart werden, die auch weltweit möglichst unbürokratisch zu organisieren ist und bei der jederzeit ein Austausch und Turnierstarts, auch über die Landesgrenzen hinaus, möglich sind.

Der Spaß steht im Vordergrund.

In der jeweiligen Klasse gibt es Vorgaben bezüglich der Führfiguren und der Liedlänge. Musik zur DCD-Dogs-Darbietung ist unerlässlich.

Jeder Hundeführer soll die Möglichkeit haben, seine Choreographie auf seinen Hund anzupassen und nach eigenen Phantasien kreativ zu gestalten.

Allgemeine Bestimmungen

  • Jeder Hund, egal ob Mischling oder Rassehund darf an DCD-Dogs-Wettkämpfen teilnehmen.
  • Es ist weder für die Organisation noch für eine Teilnahme an einem Turnier, eine Vereins- oder eine Verbandszugehörigkeit nötig.
  • Genauso darf jeder Mensch und jeder Hund, egal welchen Alters, an den Turnieren teilnehmen, dies gilt auch für Menschen oder / und Hunde mit einer Behinderung!
  • Ziel einer DCD-Dogs-Vorführung soll sein, die Fähigkeiten und Talente des Teams und noch wichtiger des Hundes, bestmöglich und auf eine positive Art zu präsentieren!
  • Jeder Hund und jeder Mensch können ein DCD-Dogs-Team bilden und ihre Tänze zusammen präsentieren.
  • Der Fokus der Präsentation sollte immer auf dem Hund liegen und dessen Qualitäten hervorheben!
  • Dabei sollte die Abwechslung zwischen der Bewegung am Kreis und der tänzerischen Darbietung von Tricks mit dem Hundeführer, zur entsprechenden Motivation des Hundes, genutzt werden.
  • Ein fairer und freundlicher Umgang mit dem Hund ist selbstverständlich!
  • In allen Klassen soll darauf geachtet werden, dass die Elemente weder die Gesundheit noch das psychische Wohlbefinden des Hundes beeinträchtigen.
  • Auf dem Gelände der Veranstaltung werden Zwangmittel (Stachel-, Zug-, Elektrohalsbänder o.ä.) nicht geduldet, ebenso wenig wie unfaire Behandlung des Hundes. Beides führt zu Platzverweis!
  • Leicht dekorierte Halsbänder sind gestattet (diese dürfen nicht über den Schulteransatz reichen und werden vom Ringsteward vor Beginn der Vorführung kontrolliert).
  • Geschirre und Kopfhalfter (Halti, Gentle Leader, o.ä.), sowie jegliche weitere Dekorationen und Trainingsutensilien müssen vor dem Tanz entfernt und außerhalb des Ringes deponiert werden.
  • Der Mensch soll sich angemessen kleiden.
  • Ein dem Konzept angepasstes Outfit dient der Darstellung des Themas und wird bewertet.
  • Requisiten dürfen weder die Sicherheit von Hund noch Mensch gefährden.
  • Wenn Requisiten zum Einsatz kommen, sollten diese die Darstellung und Interpretation unterstützen!
  • Der Durchmesser eines DCD-Dogs-Kreises beträgt 7 bis 13 Meter – je nach Möglichkeit des Veranstalters und Wunsch des Hundeführers.
  • Der Longierkreis wird vom Veranstalter gestellt (außer dieser soll aus Requisiten geformt werden).
  • Bereits bei der Anmeldung müssen die Teilnehmer melden, in welcher Größe sie den Longierkreis benötigen.
  • Das Mindestalter für den Start in einer offiziellen Klasse ist 12 Monate am Tag der Veranstaltung.
  • In den offiziellen Klassen sind vor und während der Vorführung keine Futterbelohnungen im Ring gestattet.
  • Vor und nach der Vorführung darf im Ring mit Spiel belohnt werden – Futter darf nur außerhalb des Ringes gereicht werden!
  • Auch ein Futterdummy darf zur Belohnung im Ring benützt werden, allerdings nur, wenn dieser leer und sauber ist (dies muss der Teilnehmer vom Ringsteward kontrollieren lassen).
  • Der Ringsteward reicht die Belohnung nach der Choreographie in den Ring.
  • Im separaten Trainings- und Aufwärmbereich, sind dort zu jeder Zeit Spiel- und Futterbelohnungen gestattet. Sollte sich der Aufwärmring direkt bei dem Showring befinden, ist die Benutzung des Clickers im Aufwärmring nicht gestattet.
  • Die Rangierung in einer offiziellen Klasse erfolgt nach den erreichten Punktzahlen.
  • Die Meldung in den offiziellen Klassen „Junioren“ und „Senioren und Handicap“ ist freiwillig.

Klasseneinteilungen

Funklassen

Junghunde dürfen ab 6 Monaten in den Funklassen starten.
Junghunde sind bis 12 Monate eingeschränkt unter dem gesundheitlichen Aspekt (belastenden Tricks usw.).
Bei Hunden unter 12 Monaten ist maximal 1 Start pro Tag gestattet!
In allen Funklassen ist die Verwendung von Motivationsmitteln (Futter, Spielzeug, etc.), sowie Trainingsutensilien (Clicker, Target, etc.) gestattet und sogar erwünscht.
Jedes Team kann unbegrenzt oft in den Funklassen starten. Dies gilt auch für Teams, welche schon in den offiziellen Klassen starten. Auch nach einem offiziellen Start, kann das Team immer wieder in einer Fun-Klasse starten.
In den Funklassen erfolgt keine Bewertung nach Punkten und keine Rangierung!
Die Richter geben ein schriftliches und mündliches Feedback ab, welches als konstruktive Kritik gedacht ist.

Mögliche Funklassen

Beginner: Für Starter die noch nie offiziell gestartet sind.
Open: Für Starter die bereits auch offiziell gestartet sind.
Senioren: Für Hunde ab 8 Jahren und / oder Menschen ab 60 Jahren
Junior: Für Menschen bis 18 Jahre
Handicap: Für Hunde und / oder Menschen mit einer körperlichen Einschränkung
Lucky Dip: das Team bekommt an der Meldestelle die Musik gestellt
Trio: Für ein Team aus 2 Hunden und einem Menschen
Quartett: Für zwei Menschen und zwei Hunde
Gruppen: Für bis zu vier Menschen und vier Hunde oder ein Mensch und mehrere Hunde (Rudel-Show).

Die Liedlänge in einer Fun-Klasse beträgt maximal 4 Minuten.

In den Fun-Klassen können die Teilnehmer am Longierkreis ein Flatterband befestigen.

Dem Organisator ist es freigestellt, noch weitere Funklassen anzubieten. Die Definition für diese Klassen kann er selbst festlegen, sie müssen aber bei der Ausschreibung ausreichend klar formuliert sein.

Ein- und Aufstiegsregeln in die offizielle Klassen

  • Jeder Starter hat die Möglichkeit die offizielle Klasse selbst zu wählen.
  • Hat sich ein Team selbst in eine höhere Klasse eingeschrieben und erreicht unter 40% so muss das Team beim nächsten Start in einer Klasse niederer starten.
  • Ein Team, dass sich über Aufstiegspunkte für die nächst höhere Klasse qualifiziert hat, muss erst absteigen, wenn drei Mal in Folge weniger als 40 % erreicht wurden.
  • Erreicht das Team über 95%, so muss der nächste Start, in der nächst höheren Klasse, erfolgen.
  • Die Teilnehmer werden nicht mit einander verglichen – Kriterium ist die mögliche Gesamtpunktzahl 100.

Aufstieg

  • Jedes Team kann Aufstiegspunkte sammeln.
  • Beim Erreichen von 3 Aufstiegspunkten kann das Team freiwillig in die nächste höhere Klasse aufsteigen.
  • Beim Erreichen von 5 Aufstiegspunkten muss das Team in die nächste höhere Klasse aufsteigen.
  • Einen Aufstiegspunkt erhalten alle Starter, welche 75% oder mehr der Gesamtpunktzahl in ihrer Klasse erreicht haben.

Mögliche offizielle Klassen

Klasse 1
Klasse 2
Klasse 3
Klasse Junioren (Jugendliche bis 18 Jahre)
Klasse Senioren (Hunde ab 8 oder Menschen ab 60)
Klasse Handicap (Hunde bzw. Menschen mit  Einschränkung)
Gruppen: Trio und Quartett

Eine ausgeschriebene Klasse, kommt nur zu Stande, wenn sich mindestens 3 Teams zum starten melden.

Vorgaben der einzelnen Klassen

 

Klasse 1

Am Longierkreis darf kein Flatterband befestigt sein.

Der LK kann aus maximal 8 Absperrungen formatiert oder auch mit Requisiten gestaltet werden.

 

Klasse 2

Am Longierkreis darf kein Flatterband befestigt sein.

Der LK kann aus maximal 6 Absperrungen formatiert oder auch mit Requisiten gestaltet werden.

Es müssen mindestens 2 verschiedene Führfiguren und 2 verschiedene Positionen des HF gezeigt werden.

 

Klasse 3

Am Longierkreis darf kein Flatterband befestigt sein.

Der LK kann aus maximal 4 Absperrungen formatiert oder auch mit Requisiten gestaltet werden.

Es müssen mindestens 3 verschiedene Führfiguren und 3 verschiedene Positionen des HF gezeigt werden.

Es müssen 2 verschiedene Gangarten gezeigt werden.

 

Profiklasse

Der Hund muss den Kreis alleine formatieren.

Es müssen mindestens 2 verschiedene Führfiguren und 3 verschiedene Positionen und zwei verschiedene Ebenen des HF gezeigt werden. Es müssen alle drei Gangarten gezeigt werden.

 

Musiklängen         

 

In allen Funklassen darf die Liedlänge zwischen 1 und 4 Minuten variieren. Dabei sollte aber gewährleistet sein, dass dem Hund die Zeit nicht zu lange wird und man die Zeit eben auch zum Belohnen während der Vorführung nützt.

 

Liedlänge in den offiziellen Klassen

 

Klasse 1: 1 Min. bis max. 2 Min.

Klasse 2: 2 Min. bis max. 3 Min.

Klasse 3: 3 Min. bis max. 4 Min.

Junioren, Senioren, Handicap: 2 Min. bis max. 3 Min.

Gruppen: 3 Min. bis max. 4 Min.

 

Zeitüber- oder Unterschreitungen in den offiziellen Klassen

 

Bei einer Zeitüber- oder Unterschreitung von mehr als 10 Prozent, wird pro 5 Sekunden jeweils 1 Punkt gezogen.

 

 

Folgende Punkte werden bewertet

 

Choreographie gesamt:

Es wird die Musikwahl, die Interpretation der Musik und der Rhythmus bewertet. Auch evtl. Richtungs- und Gangartwechsel fallen unter diesen Punkt. Der Hund sollte in den höheren Klassen zeigen, dass er verschiedene Gangarten beherrscht. Der Rhythmus des Liedes soll durch die verschiedenen Tempi (Gangarten wie Galopp, Trab und Schritt) interpretiert werden.

 

Outfit, Idee und Einsatz der Requisiten:

Der Hundeführer sollte sich entsprechend zu seiner Darbietung kleiden. Es soll klar erkennbar sein, dass der Mensch sich etwas überlegt hat und nicht in Straßenkleidung auftritt. Der Hund darf nicht verkleidet werden, aber ein passendes Halsband oder Halstuch tragen. Passend zum Lied können Requisiten gewählt werden, welche dann auch entsprechend genutzt werden müssen.

 

Führfiguren, Richtungs- und Gangartwechsel:

Der Hund soll am Longierkreis verschiedene Führfiguren zeigen (Blume, Mühle, Herz etc.) und der HF soll verschiedenen Positionen zeigen (in der Kreismitte, am Kreisrand, gegenüber). Der Hund kann die Gangarten Galopp, Trab und Schritt zeigen. Der Hundeführer kann verschiedenen Ebenen zeigen.

 

Genauigkeit:

Es wird bewertet, wie sauber die Tricks, die Bewegung und die Fußarbeit gezeigt wurde und wie sauber der Hund auf Distanz arbeitet. Wie gut wahrte der Hund den Kreis? Kam er immer wieder unaufgefordert nach innen?

 

Teamwork und die Motivation des Hundes:

Wünschenswert ist ein konstant, motivierter und konzentrierter Hund, mit viel Spaß am Ganzen. Konzentration und Ausstrahlung fliesen ebenfalls in diesen Punkt mit ein.

 

Der Fluss:

Wie flüssig wurde der Tanz vorgetragen – wie gut waren die Übergänge?

 

Signalgebung (Führhilfen) und Körperunabhängigkeit:

Je weniger Führhilfe der Hund von seinem Menschen benötigt, umso besser wird dieser Punkt bewertet. Je höher die Klasse, desto weniger deutlich sollten die Hilfen erkennbar sein.

In den höheren Klassen soll der Mensch zeigen, dass er sich unabhängig bewegen kann und der Hund sich von den Bewegungen des Hundeführers nicht irritieren lässt. Der Mensch kann dazu stehen bleiben während der Hund läuft, er kann in die Gegenrichtung laufen, er kann dem Hund hinterher laufen, sich drehen oder tanzen. Der Hundeführer kann verschiedenen Ebenen zeigen (sitzend, kniend, liegend, erhöht stehend).

 

Ausgeglichenheit :

DCD-Dogs ist eine Hundesportart, bei der temporeiche und ruhige Aktionen abwechseln sollen. Bei diesem Punkt wird bewertet, wie gut und harmonisch Beides miteinander kombiniert wurde.

 

Inhalt, Richtungs- und Gangartwechsel

Wie viele verschiedenen Bewegungen, Tricks und Fußarbeit, Richtungs- und Gangartwechsel wurden gezeigt.

 

Schwierigkeit, Distanzarbeit und Positionen

Bei diesem Punkt wird bewertet, wie schwierig die Tricks und die Bewegungen waren (wurde auf Distanz gearbeitet?) und hatte der Hundeführer unterschiedliche Positionen zu seinem Hund?

 

1. Choreographie gesamt

(Musikwahl, Rhythmus- Gangartwechsel, Interpretation)

2. Outfit, Idee und Einsatz der Requisiten

(die Optik der Choreographie, Konzept)

3. Führfiguren, Positionen

(Kreismitte, Kreisrand, entgegen laufen, hinterher laufen, Blume…)

4. Genauigkeit

(wie sauber arbeitete der Hund und wie gut hat er die Tabuzone gewahrt?)

5. Teamwork

(Zusammenarbeit, Motivation, Konzentration)

6. Fluss

(wie flüssig war der Tanz incl. Übergänge?)

7. Signalgebung und Körperunabhängigkeit

(wie viel Hilfe gab der HF seinem Hund? Wie frei lief der HF?)

8. Ausgeglichenheit

(wurden aktive und ruhige Aktionen im Wechsel gezeigt?)

9. Inhalt, Richtungs- und Gangartwechsel

(wie viel Bewegungen, und Tricks)

10. Schwierigkeit und Distanzarbeit

(wie viel zeigte das Team auf Distanz und wie schwierig war es?)

 

 

Abzüge:

Für folgende Punkte können die Richter jeweils bis zu maximal 10 Punkte ziehen:

  1. Bellen
  2. Manipulation (wurde der Hund angefasst, geschoben, gedrückt?)
  3. Requisiten falsch benützt oder zu wenig
  4. Tiergesundheit (wurde dem Hund Aktionen abverlangt, die ihm körperlich schadeten oder sehr schwer fielen?)
  5. Unfaire Behandlung

 

 

Richter

 

Die Entscheidung der jeweiligen Richter ist endgültig und kann nicht angefochten werden.

Die Teilnehmer akzeptieren, dass das Richten trotz größtmöglicher Sorgfalt von Seiten der Richter immer eine subjektive Entscheidung bleibt.

Alle Trainer, die die Ausbildung zum DCD-Dogs-Hundetrainer (eingetragener und geschützter Name) absolviert haben, haben mit dieser Ausbildung auch gleichzeitig den Richterstatus erworben.

Alle Richter bzw. DCD-Dogs-Trainer müssen mindestens einmal alle zwei Jahre, eine zweitägige DCD-Dogs-Fortbildung absolvieren. Somit wird gewährleistet, dass die Richter und die Trainer immer auf dem neuesten Stand sind.

Bei einer Starteranzahl unter 30 Teilnehmern in den offiziellen Klassen – ist die Beurteilung durch einen Richter ausreichend.

Ab 30 offiziellen Teilnehmern ist die Beurteilung durch zwei Richter erforderlich.

Bei der Beurteilung durch nur einen Richter, muss nach max. 10 Startern, mindestens eine Pause von 30 Minuten eingehalten werden.

Hunde die während der Vorführung Schmerzen haben, können von den Richtern ausgeschlossen werden.

 

Disqualifikationen

Eine Disqualifikation erfordert die Einstimmigkeit aller Richter. Sie ist nicht anfechtbar! Bei einer Disqualifikation liegt es im Ermessen der Richter, ob sie den Tanz als Trainingsrunde beenden lassen. Oder ob der Ring unverzüglich verlassen werden muss. Auch wenn ein Tanz nach einer Disqualifikation noch als Trainingsrunde beendet werden darf, darf zu keiner Zeit Futter mit in den Ring genommen werden. Der Hund darf aber noch mit Spielzeug im Ring belohnt werden.

Verlassen des Ringes: Der Hund darf den Ring nach Beginn der Musik nicht mehr verlassen.

Die Verwendung von Trainingshilfen, in den offiziellen Klassen, während des Tanzes, hat eine Disqualifikation zu Folge.

Versäubern des Hundes im Ring

Versäubert sich der Hund im Ring während der Vorführung, führt dies zur Disqualifikation. Auch das Markieren im Ring hat zu jeder Zeit eine Disqualifikation zu Folge.

Unfaire Behandlung des Hundes

Bei einer massiven unfairen Behandlung des Hundes, können die Richter die Darbietung sofort unterbrechen und das Team disqualifizieren.

 

Organisation eines Turniers

 

Der Veranstalter kann, muss jedoch nicht alle Fun-Klassen anbieten. Er kann weitere Funklassen erfinden und ausschreiben. Der jeweilige Veranstalter kann läufige Hündinnen zulassen, muss aber nicht!

Der Organisatior muss für ein offizielles Turnier die Anwesenheit von 2 Ringrichtern (bei einer Starterzahl von maximal 20 offiziellen Startern) und mindestens 3 Ringrichtern (bei einer offiziellen Starterzahl von mehr als 20 Teams) gewährleisten.

Für die Ausrichtung eines Fun-Turnieres ist nur die Anwesenheit eines Richters erforderlich.

Der Organisator muss gewährleisten, dass sämtliche Geräte vor Ort sind (bis auf die Bodentarget, diese muss jeder Teilnehmer selbst mitbringen).

 

 

Vor dem Turnier

 

Bei der Ausschreibung sollen alle angebotenen Klassen aufgelistet sein. Der Veranstalter soll nach den Funklassen den Boden reinigen.

Vor der Eröffnung des Turniers soll ein Briefing für die Starter angeboten werden, bei dem nochmals alle wichtigen Informationen und der Ablauf erklärt werden. Dies kann von Organisator oder Richter durchgeführt werden.

 

Teilnehmer

 

Bei mehr als 16 Teilnehmern pro Klasse wird die jeweilige Klasse geteilt. Beide Klassen werden danach einzeln gewertet und rangiert.

 

Ringsteward

 

Mindestens ein Ringsteward ist für den Ablauf im und um den Ring zuständig. Er sorgt für die Einhaltung der Regeln im und um den Ring und schickt die Teams zur richtigen Zeit in den Ring. Zwei Kreishelfer werden für den Aufbau des Kreises benötigt.

 

Musik

 

Jeder Starter hat seine Musik auf CD mitzubringen. Auf dieser CD soll sich nur dieses eine Lied pro Start befinden. Eine Sicherungs-CD soll der Starter, griffbereit für den Notfall, bei sich aufbewahren.

Sollte der Veranstalter auch andere Datenträger akzeptieren, wird dies in der Ausschreibung bekannt gegeben.

Der DJ kontrolliert die jeweiligen Musiklängen und informiert die Richter bei zu langen oder zu kurzen Liedern.

 

Wertungsbögen und Ranglisten

 

Die schriftlichen Hinweise werden den Teilnehmern nach dem Turnier ausgeteilt. Die Leistungen der offiziellen Starter werden auf den ausgeschriebenen Leistungsurkunden eingetragen.

 

Stargebühr

 

Es wird empfohlen für einen Erststart (am jeweiligen Turnier) 25,-€ und für jeden weiteren Start 20,-€ zu verlangen.

Da Fun-Starts für den Veranstalter weniger aufwändig sind, wird empfohlen 20,-€ bzw. 15,-€ für weitere Starts zu verlangen.