…so kann er was erzählen, beginnt ein Lied.
Hinreise: Samstag, 11. Juni 2016; Rückreise Sonntag, 12. Juni 2016
Ziel: Maintal bei Frankfurt
Strecke einfach: 408 km; doppelt 816 km
Fahrtdauer einfach normal: 4h 10 Min, gebraucht hin und zurück jeweils 5,5 Stunden

Ein Lied können Inara und ich auch von unserem letzten Tripp zum Rock’n Dog Dogdance, JAD-Dogs und DCD Turnier in Maintal bei Mirta’s Fellnasen singen.

Wir konnten aus privaten Gründen ja erst am Samstag den 11. Juni 2016 losfahren. Na ja wenn wir uns beeilen, sehen wir noch was vom JAD-Dogs-Turnier. Leider meinte es der Wettergott nicht gut mit uns. Schon bei der Abfahrt hat es leicht geregnet.
Abfahrt
Na ja, so ein paar Tropfen halten uns natürlich nicht ab. Also guten Mutes rauf auf die Autobahn. Auf der A99 wurde der Regen dann schon stärker aber der Verkehr war noch ok. Mit Frühstück und Kaffee im Gepäck ist alles halb so schlimm. Mit Tempo 120 ging es vorbei an Hohenbrunn, Kirchheim und Aschheim rauf auf die A9.

Was soll ich sagen: Der Regen wurde stärker und schwupps standen alle auf der Bremse und wir im ersten Stau. Ok, dann kommt jetzt das Frühstück dran. Beherzt ins Brötchen gebissen und einen Schluck Kaffee genommen. So langsam haben sich dann alle an den Regen gewöhnt und es ging mäßig weiter. Mir viel dabei das Lied aus dem Dschungelbuch ein: Komm probier’s mal mit Gemütlichkeit.
Mit der Gemütlichkeit war es vorbei als ich ein lautes „Röhren“ hörte. Ein Blick in den Rückspiegel zeigte mir dann den Größenwahnsinnigen der meint er sei „Alf“. Alf meinte im Ferrari auch: „Ich fahr so schnell mich sieht gar keiner.“

Quelle: www.noiselesschatter.com

Quelle: http://www.noiselesschatter.com

Also der Wahnsinnige ist hinter mir von der mittleren Spur nach rechts gewechselt, hat mich rechts überholt und wieder knapp vor mir eingeschert. Mich dabei natürlich voll geschnitten. Als er merkte dass er meinem Vordermann schon fast im Kofferraum hängt hat er auch noch voll gebremst, denn nach links konnte er noch nicht. Eine kleine Lücke auf der linken Spur. Schnell links rüber, meinen Vordermann überholt und als er merkte er ist schon fast an der Ausfahrt zum Flughafen vorbei, kurz vor meinem Vordermann über die komplette Breite nach rechts auf die A92.
Ich liebe es wenn mein Adrenalin gegen die Schädeldecke pocht.
Wer die Strecke kennt, kennt auch die unzähligen Baustellen mit Tempo 80. In Baustellen liebe ich besonders die Autofahrer, die auf der linken Spur fahren, aber vor dem Laster auf der rechten Spur Angst haben und sich nicht vorbei trauen. Auch wenn ich dies ungern zugebe, leider sind es meisten Frauen. Also tuckeln wir mit Tempo 50 durch die Baustellen. Spontan fällt mir das Lied „Im Wagen vor mir sitzt ein junges Mädchen“ ein. Anscheinend hab ich es heute mit den alten Liedern.
Aufgrund des großen Zeitverlustes schenke ich mir ein Mittagessen und halte nur kurz an einem Rastplatz an um mir und Inara „Erleichterung“ zu verschaffen.
Wieder auf der Autobahn sah ich dann auf der Gegenseite Feuerwehr und Krankenwagen fahren. Keine 5 Minuten später kamen sie auf unserer Spur von hinten. Nun hieß es eine Rettungsgasse bilden. Auf der regennassen Fahrbahn ist ca. 15 Minuten vor mir ein Fahrzeug von der Fahrbahn abgekommen und voll in die Leitplanke. War kein schöner Anblick.
Nach 5,5 Std. kam ich dann endlich in Hanau in meinem Hotel an. Das Zimmer war ok. Alles nur schnell rein und ab zum Turnier. Abgekämpft und müde musste ich feststellen, dass die Siegerehrung in den Endzügen lag.
Also entschloss ich mich mit Inara Gassi zu gehen. Sie hat es sich nach der langen Fahrt echt verdient. Ich wurde Gott sei Dank vorgewarnt dass es in Maintal Suizid gefährdete Hasen gibt. Also Schleppleine dran und los. Hasen haben wir keinen gesehen aber Inara war total gaga und konnte ihr „Geschäft“ nicht verrichten.
An diesem Tag blieb dann nur noch gemeinsam mit dem Rock’n Dog Team zu Essen und dann müde ins Bett zu fallen.
Leider musste ich am Hotel feststellen, dass es keine grüne Fläche gab, auf der Inara ihr „GuteNachtPipi“ machen konnte. Ich entdeckt nur den Privatgarten vom Hotel. Also gut, ich in Deckung, die Leine lang und Inara in den Garten geschickt. Gott sei Dank uns hat keiner gesehen.

Am Sonntag sind wir in der früh um halb 8 Uhr aufgestanden und gleich zum Hundeplatz gefahren. Dort waren wir erst mal wieder Gassi. Also Schleppe dran und los geht’s. Anscheinend stehen die Maintaler Hasen auch um diese Uhrzeit auf. Es waren so viele, ich konnte Sie nicht zählen. Inara hatte ihr perfektes Frühstücksfernsehen.

Ich weiß nicht wer am Vortag nicht aufgegessen hat, aber es fing an zu Regnen. Also Inara im Regen gefüttert und mir meine Käsesemmel gemacht. Während der Vorbereitungen wurde der Regen dann immer stärker. Die aufgestellten Zelte für die Musik und Jury waren leider nicht wasserdicht. Nach einiger Zeit regnete es durch. Nun galt es die Musikanlage zu schützen, die trotz Regen Ihre Dienste tat.
Musik
Das Regenradar versprach eigentlich eine Regenpause um die Mittagszeit. Also wurde kurzerhand nachdem alle Teilnehmer gemeldet waren der Start auf 12 Uhr verlegt. Na ja wie das mit dem Wetterradar und dem richtigen Wetter so ist. Die Absprachen klappen nicht so gut. Der Regen wurde immer stärker, was aber unserer Laune keinen Abbruch tat. Die Musik wurde kurzerhand mit einem regenfesten Wurfzelt gesichert.

Leider hatte das Wetter kein Erbarmen mit uns. Auch der Regentanz hat nicht geholfen.


Das Turnier musste dann doch leider abgesagt werden, denn die einzige Regenpause wurde dazu benutzt alles im Trockenen abzubauen.

Fazit: Mit tollen Menschen und guter Laune macht auch eine Standparty im Regen Spaß. Nach 5,5 Stunden Fahrt waren Inara und ich dann gegen 20 Uhr zu Hause.